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Aktuelle Infos

02.
Jan
2018

Hartz IV zu gering: Nach einer Kostenanalyse von Check24 deckt der Hartz-IV-Satz die Stromkosten nicht ab. Selbst die Erhöhung der Bezüge 2018 reicht dafür nicht aus. Empfänger von Hartz IV zahlen durchschnittlich 158 Euro pro Jahr mehr für Strom, als der Regelsatz dafür vorsieht. Als ALG-II-Regelsatz ist Wohnen (ohne Miete), Energie und Wohninstandhaltung maximal ein Betrag von 532 Euro im Jahr vorgesehen. Ein durchschnittlicher Single-Haushalt zahlt für Strom aber bereits 690 Euro im Jahr. Am stärksten von der Differenz zwischen Strompreis und Regelsatz betroffen sind Hartz-IV-Empfänger in Mecklenburg-Vorpommern, sie zahlen jährlich 237 Euro mehr für Strom, als die Regelleistung vorsieht.
Vonovia kauft und wächst weiter: Deutschlands mit weitem Abstand größter Vermieter, die Vonovia mit 350.000 Wohnungen, will jetzt das österreichische Wohnungsunternehmen BUWOG kaufen. Die BUWOG mit Sitz in Wien hat 50.000 Wohnungen, 55 % davon in Deutschland, vor allem auch in Berlin und Hamburg. Die Zeitung „Die Welt“ kommentierte: „Deutschlands größter Vermieter verdient das Geld zurzeit schneller, als er es ausgeben kann. Eine der letzten Möglichkeiten, die hohen Gewinne zu investieren, die das Unternehmen in diesem Jahr voraussichtlich einfahren wird, ist der Komplettkauf eines Konkurrenten.“ Der Vorstandsvorsitzende der Vonovia, Rolf Buch, erklärte, die Zusammenführung der beiden Unternehmen biete deutliche Vorteile für Mieter und Aktionäre. Vonovia erwarte operative Kostenvorteile in Höhe von 30 Millionen Euro pro Jahr, die sich aus der gemeinsamen Bewirtschaftung der Immobilien ergeben würden.
Wohnkostenbelastung: Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes gaben die Haushalte in Deutschland durchschnittlich 35 % ihrer Konsumausgaben für den Bereich Wohnen aus. Der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Haushaltseinkommen lag bei Alleinlebenden mit 39,7 % am höchsten. Noch höher war die Belastung bei den armutsgefährdeten Haushalten. Hier lag der Wohnkostenanteil am verfügbaren Haushaltseinkommen bei Alleinlebenden bei 60,1 Prozent.
F+B-Mietspiegelindex: Gemäß dem F+B-Mietspiegelindex 2017 sind die Mieten in Deutschland kontinuierlich weiter gestiegen. Die hohen Wiedervermietungsmieten schlagen jetzt auf die Bestandsmieten durch. 2017 sind die ortsüblichen vergleichsmieten um durchschnittlich 2,1 % gestiegen. Im Vergleich zu 2016 sind die Mieten 2017 am stärksten gestiegen in Berlin mit 9,6 %, Karlsruhe mit 8,6 %, Dresden 8,1 %, Hannover 6,2 % und Hamburg 4,0 %.

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