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Aktuelle Infos

08.
Jan
2018

Sondierungsgespräche: Union und SPD starten am Sonntag, dem 7. Januar, in Berlin ihre Sondierungsgespräche. Die Gruppe „Kommunen/Wohnungsbau/Mieten/ländlicher Raum“ berät in folgender Zusammensetzung: Für die CDU = Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, und Michael Grosse-Brömer, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, für die CSU = Kurt Gribl, Oberbürgermeister von Augsburg, für die SPD = Natascha Kohnen, Landesvorsitzende der Bayern-SPD, und Michael Groschek, Landesvorsitzender der SPD Nordrhein-Westfalen und langjähriger Bauminister in NRW.
Neuer Betriebskostenspiegel: Der Deutsche Mieterbund hat für das Abrechnungsjahr 2015 alle Daten ausgewertet und einen darauf basierenden Betriebskostenspiegel erstellt. Mieter mussten in Deutschland danach im Durchschnitt 2,17 Euro pro Quadratmeter und Monat für Betriebskosten zahlen. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten mit den jeweiligen Einzelbeträgen zusammen, kann diese so genannte zweite Miete bis zu 2,76 Euro/qm/Monat betragen. Für eine 80 qm große Wohnung mussten beim Anfallen aller Betriebskostenarten danach 2.649,60 Euro für das Abrechnungsjahr 2015 aufgebraucht werden. Während in den westlichen Bundesländern durchschnittlich 2,18 Euro/qm/Monat gezahlt wurden, waren es in den östlichen Bundesländern 2,10 Euro. Die Kosten für Heizung und Warmwasser waren mit zusammen 1,07 Euro/qm/Monat der größte Brocken bei den Betriebskosten. Gerade hier ist auf die Bandbreite der anfallenden Kosten zu achten. Sie betrugen laut Betriebskostenspiegel 0,73 Euro bis 1,98 Euro pro Quadratmeter und Monat. Den Betriebskostenspiegel und alle wichtigen Informationen dazu finden Sie unter www.mieterbund.de in der Rubrik „Service“
Kardinal fordert bezahlbare Wohnungen: Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat am ersten Weihnachtstag bezahlbaren Wohnraum gefordert. „Mehr und mehr Menschen können sich Wohnen in unserem an sich wohlhabenden Land nicht mehr leisten, weil Wohnungen nicht selten ausschließlich zu Renditeobjekten geworden sind und so preiswerter, bezahlbarer Wohnraum fehlt. Das ist zynisch, in Letztem sogar menschenverachtend. Wie soll denn ein Gemeinwesen, wie eine Stadt, funktionieren, wenn sich Durchschnittsverdiener, wie eine Krankenschwester, wie der Mann von der Müllabfuhr, der Busfahrer oder der Polizist, ‚Wohnen‘ nicht mehr leisten können?“ Dies sei ein ganz dunkles Kapitel der aktuellen gesellschaftlichen Wirklichkeit kritisierte Woelki in seiner Predigt im Kölner Dom.

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