Platzhalter

Aktuelle Infos

02.
Feb
2018

Parlamentsdebatte um bezahlbaren Wohnraum in Hessen: Der Hessische SPD-Fraktionschef und SPD-Bundesvize Thorsten Schäfer-Gümbel kritisierte, dass sich die Zahl der Sozialwohnungen in Hessen in den letzten knapp 20 Jahren halbiert habe und dass sich die Menschen mit normalem Einkommen zunehmend keine Wohnung mehr in den Ballungsräumen leisten könnten. Bezahlbarer Wohnraum sei aber keine Frage der Machbarkeit, sondern des Willens. Es helfe nur eins: Bauen, bauen, bauen. Er forderte außerdem, die Sabotage der Mietpreisbremse müsse durch mehr Transparenz beendet werden. Der Verkauf von öffentlichen Grundstücken solle nach dem besten Konzept und nicht nach dem höchsten Preis stattfinden. Sein Fazit: „Bezahlbares Wohnen ist die neue soziale Frage des nächsten Jahrzehnts.“
8.000 zweckentfremdete Wohnungen zurück auf dem Wohnungsmarkt: Das Zweckentfremdungsverbotsgesetz in Berlin zeigt Wirkung. Nach aktuellen Zahlen der Senatsverwaltung für Wohnen sind seit Inkrafttreten des Gesetzes 2014 knapp 8.000 zweckentfremdete Wohnungen auf den Wohnungsmarkt zurückgeführt worden. Rund die Hälfte war als Ferienwohnungen an Touristen vermietet worden, die andere Hälfte stand über einen längeren Zeitraum leer. In Berlin kümmern sich etwa 60 Mitarbeiter um Anwendung und Kontrolle des Zweckentfremdungsverbotsgesetzes. Aber nicht nur die Stadt, auch Airbnb meldet Erfolge. 700.000 Gäste – 100.000 mehr als 2016 – verzeichneten Berlins Airbnb-Vermieter. Die Zahl der Unterkünfte stieg von 21.100 auf 26.000.
Aldi baut Wohnungen: Der Discounter Aldi Nord will in Berlin rund 2.000 Wohnungen bauen. Die Idee: Im Erdgeschoss einen Aldi-Markt und darüber Wohnungen. 200 Wohnungen würden in Kürze in den Bezirken Neukölln und Lichtenberg gebaut, weitere 15 Standorte habe man im Blick. Auch in Hamburg baut Aldi Wohnungen nach diesem Konzept. Alle Aldi-Wohnungen bleiben im Besitz des Unternehmens und werden vermietet. Im Schnitt soll eine 3-Zimmer-Wohnung bis 60 m² groß sein. 30 % werden Sozialwohnungen zum Preis von 6,50 Euro/m². Für die anderen sollen um die 10 Euro/m² verlangt werden.

Zurück

DMB Hotline

Telefonische Erstberatung durch einen Anwalt täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr - 0900 12 000 12 - 2 € pro Minute

außergerichtliche Online-Streitschlichtung: http://ec.europa.eu/consumers/odr