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Aktuelle Infos

02.
Okt
2018

  Grundgesetzänderung im Bundestag: Damit der Bund auch nach 2019 den Ländern Finanzmittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellen kann, muss das Grundgesetz geändert werden. Am Freitag fand die erste Lesung des entsprechenden Gesetzentwurfes im Bundestag statt. Im Anschluss wurde der Gesetzesantrag in die zuständigen Bundestagsausschüsse verwiesen. Notwendig für eine Grundgesetzänderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit, es geht somit nicht ohne Stimmen der Oppositionsparteien. FDP, Grüne und Linke unterstützen die Gesetzesinitiative der Bundesregierung, fordern aber eine weitergehende gesetzliche Regelung. Die AfD lehnt eine Grundgesetzänderung ab.

 Vonovia verspricht Besserung: Deutschlands größter Vermieter, die Vonovia, hat keinen guten Ruf. Und der wird angesichts der gängigen Modernisierungspraxis in den eigenen Beständen auch nicht besser. Betroffene Mieter, Mieterinitiativen in den zur Modernisierung anstehenden Häusern und Mietervereine machen mobil, die Presse berichtet, Politiker werden aufmerksam. Jetzt verspricht Vonovia-Chef Rolf Buch im Spiegel Besserung. Statt wie bisher 40-seitige Modernisierungsankündigungen zu verschicken, wolle man stärker auf Verständlichkeit und Transparenz setzen. Mit denen, die sich nach einer Modernisierung die Miete nicht mehr leisten können, will Vonovia schon vor Baubeginn eine Lösung finden. Man wolle die Betroffenen schon vor den Modernisierungsarbeiten mit einbeziehen.

 Mieten steigen weiter: Nicht nur in den großen deutschen Städten, den so genannten A-Standorten, werden die Mieten weiter steigen. Die Immobilienbranche erwartet für die kommenden Jahre kräftige Preisanstiege in so genannten B-Städten, wie Hannover, Leipzig, Nürnberg, Wiesbaden oder Münster. Fast die Hälfte der Befragten auf der Immobilienmesse Expo Real erwartete dort die „beste Wertentwicklung“. Fast zwei Drittel der Befragten glauben, dass die Geschäfte weiter brummen werden, 62 % gehen davon aus, dass die Investitionssummen weiter steigen werden. Die Immobilienbranche, so der allgemeine Tenor, läuft weiter herausragend gut.

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