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15.
Nov
2018

 Achtung Wohnungsbetrüger: Auf angespannten Wohnungsmärkten werden Betrüger immer dreister. Die Frankfurter Polizei ermittelt beispielsweise gegen einen Mann, der über eine Internetplattform eine Zweieinhalbzimmerwohnung in der Innenstadt anbot. Er lud sogar Interessenten zu Besichtigungsterminen in die Wohnung ein, die ihm aber gar nicht gehörte. Noch vor dem Zustandekommen eines Mietvertrages verlangte der angebliche Vermieter unterschiedlich hohe Geldbeträge, z.B. Kaution, Abstand für Möbel oder eine Vorauszahlung. Rund 77.000 Euro soll er von Mietinteressenten abkassiert haben. Den meisten Opfern wurde erst klar, dass sie auf einen Betrüger hereingefallen waren, als sie zur vereinbarten Schlüsselübergabe mit vielen anderen Menschen vor verschlossener Tür standen.  Eine andere Masche der Wohnungsbetrüger läuft anonym. Sie bieten im Internet Wohnungen, die gar nicht existieren und deren Bilder aus anderen Inseraten kopiert sind. Zunächst werden Geldüberweisungen verlangt, damit es zu einem Besichtigungstermin kommt, oder Geldzahlungen als Sicherheit.

 Bundesregierung kündigt weitere Mietrechtsverbesserungen an: Auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag antwortet die Bundesregierung jetzt: Die Bundesregierung werde gesetzgeberische Vorschläge in der ersten Jahreshälfte 2019 vorlegen, mit dem Ziel, den einfachen Mietspiegel insbesondere in kleineren Städten und Gemeinden stärker zur Anwendung kommen zu lassen und Mindestanforderungen für qualifizierte Mietspiegel aufzustellen. Der Betrachtungszeitraum für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete solle von 4 auf 6 Jahre verlängert werden, gesetzgeberische Vorschläge würden demnächst vorgelegt. Außerdem solle das Wohngeld zum 1. Januar 2020 erhöht werden.

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