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Aktuelle Infos

21.
Jan
2019

  Wohnungsbaugenehmigungen: Zwischen Januar und November 2018 sind die Wohnungsbaugenehmigungszahlen in Deutschland um nur 1,3 % angestiegen. Insgesamt ist der Neubau von 274.585 Wohnungen in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern genehmigt worden. Im Mehrfamilienhausbereich wurden 162.023 Wohnungen genehmigt, 4,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon entfielen allerdings 76.721 Einheiten auf Eigentumswohnungen. Klassische Mietwohnungen wurden nur 85.302 genehmigt. Damit hinkt der Wohnungsbau, insbesondere der Neubau von Mietwohnungen, deutlich hinter den Erwartungen und Zielsetzungen hinterher.

 Graue Wohnungsnot: Wissenschaftler warnen vor einer „grauen Wohnungsnot“. In einer Studie warnt das Pestel-Institut vor einem massiven Alters-Wohnproblem. Ab 2035 werde Deutschland richtig alt und im Alter zunehmend ärmer. Im Jahr 2035 würden rund 24 Millionen Menschen zur Altersgruppe 65+ gehören, altersgerechte Wohnungen, das heißt barrierearme Wohnungen, seien aber Mangelware. Hinzu komme, dass kommende Rentnergenerationen deutlich weniger Geld zur Verfügung haben werden. Der Anteil älterer Menschen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sein werden, würde von derzeit 3 % auf 25 % bis 35 % ansteigen. Viele dieser älteren Mieter würden sich dann ihre bisherige Wohnung nicht mehr leisten können.

 Wohnfläche: Wie viele Quadratmeter können sich Mieter leisten? Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) kann sich ein Mieter, wenn er 26 % seines Nettoeinkommens für die Wohnung bezahlt, im Durchschnitt 75,9 qm Wohnfläche leisten. In den Großstädten sieht es aber anders aus. In Berlin kann sich ein Mieter durchschnittlich nur 59 qm leisten, in Hamburg     55,5 qm, in München 41,1 qm, in Köln 59,8 qm und in Frankfurt am Main  56,1 qm. Es gibt aber auch Regionen, wo Mieter mehr als 100 qm Wohnfläche anmieten können: Salzgitter 109,3 qm und Pirmasens 108,2 qm.

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