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Aktuelle Infos

13.
Mai
2019

 Wohngeld: Zum 1.1.2020 wird das Wohngeld erhöht. Das beschloss in dieser Woche die Bundesregierung. Jetzt muss das so genannte Wohngeldstärkungsgesetz noch im Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Zuletzt wurde das Wohngeld am 1.1.2016 erhöht. Die Reform soll dazu führen, dass rund 660.000 Haushalt erstmals Wohngeld oder ab 2020 ein erhöhtes Wohngeld erhalten. Dann soll für einen durchschnittlichen Zweipersonenhaushalt der staatliche Zuschuss zum Wohnen von 145 auf 190 Euro steigen (plus 30 %). Daneben werden die Miethöchstbeträge - d.h. die Mieten, bis zu denen es Wohngeld gibt - um 8 % bis 10 % angehoben. Für die teuersten Wohnorte wird eine neue Mietenstufe VII mit entsprechend höheren Miethöchstbeträgen eingeführt. Die wichtigste Neuerung aber ist, dass die von Seiten des Deutschen Mieterbundes immer wieder geforderte Dynamisierung des Wohngeldes nun beschlossen ist. Künftig wird das Wohngeld alle zwei Jahre automatisch steigen und der Preis-, Mieten- und Einkommensentwicklung angepasst.

 Wohnungsbau-Tag 2019: In Deutschland wird zu wenig, zu teuer und an den falschen Standorten gebaut, d.h. zu weit weg von den Großstädten und Ballungszentren. Das Verbändebündnis Wohnungsbau, bestehend aus Bau- und Wohnungswirtschaft, IG BAU und Deutschem Mieterbund, forderte deshalb auf dem 11. Wohnungsbautag in Berlin einen Masterplan für den sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau. Lukas Siebenkotten, DMB-Bundesdirektor, erklärte, mit der simplen Parole „bauen, bauen, bauen“ sei es nicht getan. Natürlich müsse mehr gebaut werden, sogar deutlich mehr als bisher. Aber es müssten auch die richtigen, d.h. die tatsächlich benötigten Wohnungen an den richtigen Standorten, d.h. vor allem in den Ballungszentren und Hotspots, gebaut werden. Benötigt würden in erster Linie bezahlbare Mietwohnungen und Sozialwohnungen. Die zuletzt pro Jahr fertiggestellten 26.200 Sozialwohnungen seien nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Gebraucht würden mindestens dreimal so viele. Hierzu seien zusätzliche Fördermittel und bessere Förderkonditionen notwendig. Grundvoraussetzung für bezahlbaren Mietwohnungsneubau seien aber langfristig verlässliche Rahmenbedingungen und die verstärkte Ausweisung von Baulandflächen.

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