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Aktuelle Infos

04.
Nov
2019

  Heizspiegel für 2018: Die Preise für Heizöl sind im vergangenen Kalenderjahr 2018 deutlich gestiegen. Für eine 70 qm große Vergleichswohnung mit Heizöl-Zentralheizung bedeutet das, die Bewohner musste im Schnitt 845 Euro Heizkosten zahlen. Das sind 95 Euro mehr als im Jahr zuvor, ein Anstieg von mehr als 10 %. Die durchschnittlichen Kosten in der Vergleichswohnung mit ErdgasZentralheizung sanken auf 700 Euro, minus 50 Euro. Bei Fernwärme waren es 860 Euro, minus 35 Euro. In Häusern mit Wärmepumpe lagen die Heizkosten für eine 70 qm große Wohnung bei 685 Euro. Dass die Heizkosten bis auf die mit Heizöl beheizten Wohnung zurückgingen, lag vor allem daran, dass es 2018 deutlich milder war als im Jahr zuvor. Das sind die Ergebnisse des jetzt veröffentlichten Heizspiegels für Deutschland, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund sowie dem Verband kommunale Unternehmen veröffentlicht hat. Die entscheidenden Faktoren für die Höhe der Heizkosten sind die Entwicklung der Energiepreise, der Witterungsverlauf und vor allem der konkrete Sanierungszustand eines Hauses. In einem energetisch schlechteren Haus sind die Heizkosten im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie in einem energetisch guten Haus. Für 2019 prognostizieren co2online und Deutscher Mieterbund, dass trotz leicht sinkender Heizölpreise die Heizkosten von ölbeheizten Häusern voraussichtlich auf dem hohen Niveau von 2018 bleiben. Grund dafür ist die etwas kältere Witterung. Bei allen anderen Heizungsarten müssen Mieter dagegen mit etwa höheren Kosten als 2018 rechnen. In Häusern mit Erdgasheizung dürften die Heizkosten 2019 um rund 5 % steigen, bei Fernwärme um 6 %, bei Wärmepumpen um 3 %.

 Grundsteuer raus aus den Betriebskosten: Im Zuge der Beratungen über die Grundsteuerreform hat der Bundestag mit Mehrheit die Anträge von Bündnis 90/Die Grünen und der Linken abgelehnt, die die Umlagefähigkeit der Grundsteuer über die Betriebskostenabrechnung auf Mieter abschaffen wollten. Damit ist die Diskussion aber noch nicht am Ende. Das Land Berlin hat eine Bundesratsinitiative gestartet, die das Ziel hat, das Abwälzen der Grundsteuer auf Mieter zu beenden. Die Mieterbund-Initiative „Grundsteuer raus aus den Betriebskosten“ haben zwischenzeitlich rund 30.000 Mieterinnen und Mieter gezeichnet.

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