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Aktuelle Infos

13.
Jul
2020

  Senkung der Umsatzsteuer: Die Umsatzsteuer wird vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 vorübergehend gesenkt. Der normale Satz sinkt von 19 % auf 16 %, der reduzierte Satz von 7 % auf 5 %. Bei den Betriebskosten führt dies zu einer Ermäßigung der Positionen Wasserversorgung (5 %), Heiz- und Warmwasserkosten (16 %), Aufzugskosten (16 %), Hausbeleuchtung (16 %), Schornsteinreinigung (16 %), Antennen- und Kabelfernsehkosten (16 %) und der sonstigen Kosten, bspw. für die Prüfung der Rauchwarnmelder (16 %). Eventuell ermäßigen sich die Sätze für die Kosten der Straßenreinigung (16 %), Müllabfuhr (16 %), Hausreinigung (16 %), Gartenpflege (16 %), Hauswart (16 %), und zwar dann, wenn der Vermieter für diese Arbeiten ein Unternehmen beauftragt hat. Der Mieter profitiert allerdings nur, wenn der vom Vermieter beauftragte Unternehmer die Umsatzsteuersenkung in seiner Rechnung berücksichtigt. Keine Umsatzsteuer fällt an für die Positionen Grundsteuer, Abwasser sowie Sach- und Haftpflichtversicherung.

 Mietpreise klettern kontinuierlich in die Höhe: Die Angebotspreise steigen im 1. Halbjahr des Jahres 2020 in drei Viertel der Großstädte weiter. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Portals Immowelt. Danach gab es die höchsten Zuwächse in Offennach und Reutlingen (+ 10 %). In Köln stiegen die Quadratmeterpreise auf 11,50 Euro (+ 5 %), in Hamburg auf 12,10 (+ 3 %), in München auf 18,80 Euro (+ 2 %) und in Berlin auf 12,20 (+ 4 %). Das Wachstum der Angebotsmieten habe sich zwar in vielen deutschen Großstädten bereits im vergangenen Jahr verlangsamt, so Immowelt-Chef Cai-Nicolas Ziegler. „Eine generelle Trendwende ist allerdings nicht zu erkennen.“

 Neubaupreise für Wohngebäude steigen weiter: Laut einer Meldung des Statistischen Bundesamtes steigen die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland weiter – allerdings nicht so stark wie in den drei zurückliegenden Jahren: Im Mai 2020 lagen sie um 3,0 % höher als im Vorjahresmonat. Dies sei der niedrigste Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahr seit Mai 2017. Im Februar 2020 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 3,4 % gelegen. Für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten erhöhten sich die Preise um 3,2 %, Erdarbeiten waren um 3,6 % teurer als im Mai 2019, Zimmer- und Holzbauarbeiten kosteten 2,0 % mehr als im Vorjahr. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) nahmen gegenüber dem Vorjahr um 3,6 % zu.

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