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Aktuelle Infos

31.
Jul
2020

 Grundlegende Überarbeitung des Mieterstromgesetzes gefordert: Zusammen mit zehn weiteren Verbänden unterstützt der Deutsche Mieterbund den Aufruf des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, das Mieterstromgesetz zu überarbeiten. Das Gesetz hat seinen Zweck, Mieter mit kostengünstigem, vom Mietshaus selbst produzierten Solarstrom zu versorgen, seit Inkrafttreten 2017 nicht erfüllt. Eigenstrom- und Mieterstromverbrauch müssen gleichgestellt und bürokratische Hürden abgebaut werden, die finanzielle Förderung muss bei den Mietern ankommen. Nur so kann Mieterstrom zum Erfolgsmodell werden.

 Klage gegen Airbnb in Österreich: Die Stadt Wien hat vor dem Handelsgericht eine Klage gegen die Online-Vermietungsplattform Airbnb eingereicht, da viele Gemeindewohnungen in Wien über Airbnb vermietet werden. Eine Untervermietung der kommunalen Wohnungen ist allerdings illegal. Zunächst hatte die Stadt mit Airbnb über deine automatische Sperre der 220.000 Gemeindewohnungen verhandelt, das lehnte die Plattform jedoch ab.

 LEG kauft ein: Der Immobilienkonzern LEG kauft rund 7.500 Wohneinheiten in Braunschweig, Hannover, Flensburg, Köln, der Region Rhein-Neckar und in Koblenz. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge insgesamt rund 767 Millionen Euro dafür bezahlt. Die Mieteinahmen für alle Wohn- und Gewerbeeinheiten zusammen beliefen sich 2019 auf rund 35 Millionen Euro.

 Angebotsmieten steigen: Laut Immobilienportal immowelt.de stiegen die Angebotsmieten im ersten Halbjahr 2020 in drei Viertel der bundesdeutschen Großstädte weiter an. Die höchsten Steigerungsraten zeigten sich in Offenbach und Reutlingen (je plus 10 Prozent). In Köln stiegen die Angebotsmieten um 5 Prozent auf 11,10 Euro, in Hamburg um 3 Prozent auf 12,10 Euro und in München um 2 Prozent auf 18,80 Euro je Quadratmeter. In Berlin erhöhte sich der Quadratmeterpreis auf 12,20 Euro (plus 4 Prozent). In einigen Städten gab es leichte Rückgänge, so in Potsdam (minus 9 Prozent auf 10 Euro) oder den kleineren Universitätsstädten Erlangen (minus 2 Prozent), Ulm (minus 3 Prozent), Heidelberg (minus 4 Prozent) sowie Münster und Freiburg (je minus 5 Prozent).

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