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Aktuelle Infos

04.
Sep
2020

  Immer weniger Sozialwohnungen: Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Die Linke) zum Bestand der Sozialwohnungen in der Bundesrepublik, gab es auch 2019 wieder einen deutlichen Rückgang an Sozialwohnungen. Laut Bundesregierung gab es Ende 2019 nur noch 1.137.166 Sozialwohnungen. Ende 2018 waren es 1.176.057 Sozialwohnungen (BT-Drs. 19/21928).

 Rund 250.000 Anträge auf Baukindergeld: Laut dpa haben knapp zwei Jahre nach Einführung des Baukindergeldes rund eine Viertelmillion Familien die Förderung für die Finanzierung ihrer eigenen vier Wände genutzt. Das bis Ende Juli beantragte Volumen betrage 5,2 Milliarden Euro. Wenige Monate vor dem Ende der Antragsfrist ist damit gut die Hälfte des Geldes vergeben. Seit dem 18. September 2018 winkt Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie der staatliche Zuschuss. Pro Kind gibt es 12.000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1.200 Euro. Letztmalig beantragt werden kann das Baukindergeld, wenn am 31. Dezember 2020 eine Baugenehmigung erteilt oder ein Kaufvertrag unterschrieben wird.

 Airbnb gibt Vermieterdaten an Steuerfahndung weiter: Eine Sondereinheit der Hamburger Steuerfahnder hat gemeinsam mit anderen Bundes- und Landesbehörden in einem mehrjährigen internationalen Verfahren erreicht, dass Airbnb die Daten von Vermietern zu steuerlichen Kontrollzwecken herausgeben muss. Wer Wohnraum über die Vermittlungsplattform Airbnb vermietet und die Einnahmen nicht versteuert hat, könnte sich also bald vor der Steuerfahndung rechtfertigen müssen. Einnahmen aus AirbnbVermietungen werden häufig nicht in Steuerunterlagen angegeben, da das Unternehmen die Daten der Vermieter bisher geschützt hat. Allerdings sind sie steuerpflichtig, sobald sie die Summe von 520 Euro jährlich übersteigen und das Gesamteinkommen der Vermieter über dem Grundfreibetrag von 9.408 Euro liegt. (https://www.zeit.de/wirtschaft/2020- 09/ferienwohnungen-airbnb-vermieter-daten-steuerfahndung)

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