Platzhalter

Aktuelle Infos

18.
Jan
2021
  
CO2-Preis: Mieterbund, Paritäter, SoVD und DUH ziehen an einem Strang

Mit der Einführung der CO2-Bepreisung zum 1. Januar werden im Gebäudesektor die Kosten zu 100 Prozent an die Mieterinnen und Mieter weitergeben. Dies kann zu einer Kostensteigerung von bis zu 125 Euro allein in 2021 führen. Durch die Weitergabe des CO2 Preises an die Mieter verpufft der Effekt der Bepreisung, den Vermieter zum Austausch klimaschädigender Heizanlagen zu bewegen, völlig. Der Deutsche Mieterbund, der Paritätische Gesamtverband, die Deutsche Umwelthilfe und der Sozialverband Deutschland fordern daher die schnellstmögliche Abschaffung der Umlage des CO2-Preises auf die Mieterinnen und Mieter.

Die gemeinsame Presserklärung finden Sie hier.
 
Strompreis auf Rekordkurs

Laut Vergleichsportal Verivox ist Strom aus der Grundversorgung auf einen Rekordpreis geklettert. Eine Kilowattstunde kostete im Januar 2021 im bundesweiten Durchschnitt 33,77 Cent und damit etwa 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden kommen daher höhere Stromkosten von rund 50 Euro pro Jahr zu. Nach Angaben der Bundesnetzagentur hat mehr als ein Viertel der Haushalte einen solchen teuren Basisvertrag beim Strom.
Werden die günstigeren Stromtarife der örtlichen Versorger und die Angebote der überregionalen Versorger berücksichtigt, ist der durchschnittliche Strompreis für private Verbraucher laut Verivox in den vergangenen 12 Monaten dagegen um rund 2 Prozent gesunken. Habe der Durchschnittspreis im Januar 2020 noch bei 30,01 Cent gelegen, so stehe er aktuell bei 29,40 Cent. Bei einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden entspreche das einer jährlichen Entlastung von rund 25 Euro.

Mehr Informationen finden Sie hier.
 
Boomender Handel mit Wohnungen in 2020

Wie die Immobilienzeitung berichtet, hat das Transaktionsvolumen für Wohnportfolios 2020 laut den Analysen der großen Maklerhäuser mit mehr als 20 Milliarden Euro das zweitbeste Ergebnis seit dem Rekordjahr 2015 erzielt. Dominierend war der Handel mit Bestandsportfolios. Ebenfalls wurde ein stark gewachsener Anteil ausländischer Investoren registriert. Der größte Deal des Jahres 2020 fand bereits im ersten Quartal statt - die 6 Milliarden Euro schwere Übernahme von Adler Real Estate durch ADO Properties.
 
Anstieg von Baugenehmigungen

Im November 2020 ist in Deutschland der Bau von 32.531 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 8,9 % mehr als im November 2019. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten. Allein 28.567 genehmigte Wohnungen entfielen im November auf neu zu errichtende Wohngebäude - fast 10 % mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Zweifamilienhäusern stieg die Zahl der Bewilligungen gar um mehr als ein Viertel (26,8 %) und bei Einfamilienhäusern um 17,5 %. Einen Grund für den starken Anstieg gab das Statistische Bundesamt nicht an.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.
 
 

 

Zurück

DMB Hotline

Telefonische Erstberatung durch einen Anwalt täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr - 0900 12 000 12 - 2 € pro Minute

außergerichtliche Online-Streitschlichtung: http://ec.europa.eu/consumers/odr