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Aktuelle Infos

10.
Feb
2021

     Bündnis fordert Umwandlung von Büroflächen zu Wohnzwecken
 
Seit dem Wohngipfel 2018 der Bundesregierung hat sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht entspannt. Die Nachfrage nach Wohnraum ist nach wie vor höher als das Angebot. Mieten und Immobilienpreise steigen - und zwar trotz Corona-Krise. Das Verbändebündnis Soziales Wohnen, bestehend aus Deutschem Mieterbund (DMB), der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP), der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und dem Deutschen Baustoff-Fachhandel (BDB), legten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz einen „Akutplan 2025 für soziales und bezahlbares Wohnen“ mit fünf zentralen Forderungen vor, die das Bündnis an die Bundes- und Landespolitik richtet.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Neue Studien: 670.000 Wohnungen mit Niedrig-Mieten fehlen
 
„Bezahlbare Wohnungen und Sozialmietwohnungen sind seit Jahren Stiefkinder der Politik. Dadurch hat sich im unteren Preissegment ein gewaltiges Wohnungsdefizit aufgebaut: Es fehlen aktuell bundesweit 670.000 Wohneinheiten (Berlin: 74.000) – fast ausschließlich Wohnungen mit bezahlbarer Miete und Sozialwohnungen“, sagt der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther. Steigende Mieten und Kaufpreise hätten zu einem Wohnungsmarkt geführt, von dem Haushalte mit unteren und auch mittleren Einkommen mehr und mehr abgehängt würden. Viele – darunter gerade auch ältere Menschen, Behinderte, Arbeitslose und Alleinerziehende – hätten längst kaum noch Chancen, auf dem Wohnungsmarkt Fuß zu fassen.

Die aktuelle Pestel-Studie „Bezahlbarer Wohnraum 2021“ finden Sie hier und die ARGE-Studie hier.

Mitmach-Aktion: Wohnen ist Menschenrecht!

Bodenpreise und Mieten explodieren, immer mehr Mietwohnungen werden in Eigentum umgewandelt, Menschen werden aus ihrem Zuhause verdrängt. Mit dem Bündnis "Wohnen ist Menschenrecht!" kämpfen wir für einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungspolitik - damit Wohnen für alle bezahlbar bleibt.
Bitte unterstützen Sie uns und schreiben Sie Ihre Bundestagsabgeordneten direkt an. Dazu können Sie unser Tool nutzen.

Statista: Städte mit den höchsten Mietpreisen in Deutschland IV. Quartal 2020
 
München ist mit 18,61 Euro pro Quadratmeter die derzeit teuerste Stadt Deutschlands. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit etwas mehr als 15,50 Euro pro Quadratmeter Frankfurt am Main und Stuttgart mit einer inserierten Angebotsmiete von 14,68 Euro für den Quadratmeter. In der näheren Vergangenheit kannten die Mieten in Deutschland nahezu nur eine Richtung. Gerade in den Großstädten erhöhten sich die Mietpreise immens. In Berlin stiegen die Mieten im Vergleich der Jahre 2009 und 2019 um knapp mehr als 100 Prozent. Steigende Mieten sind allerdings kein rein städtisches Phänomen. In den vergangenen Jahren lässt sich deutschlandweit siedlungsstrukturübergreifend ein Ansteigen der Mieten beobachten. Ebenso sind die monatlichen Mietausgaben privater Haushalte in letzter Zeit stetig angewachsen.
 


 

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