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Aktuelle Infos

15.
Mär
2021

     Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Menschen grundlegend verändert. Durch Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit hat sich die finanzielle Lage der Mieterinnen und Mieter verschlechtert. Der gesetzliche Kündigungsschutz aufgrund pandemiebedingter Zahlungsschwierigkeiten ist längst ausgelaufen, obwohl kein Ende der wirtschaftlichen Einbrüche abzusehen ist.
Wir wollen wissen, wie die Situation der Mieterinnen und Mieter im Land aktuell aussieht und haben eine Studie dazu in Auftrag gegeben.

Bitte machen Sie hier bei unserer Umfrage mit!

Endet der Immobilienboom 2024?
 
Der  Immobilienboom hält in Deutschland an, etwa wegen der niedrigen Zinsen und des Mangels an Wohnraum. Der bundesweite Preisaufschwung werde aber laut Ökonomen der Deutschen Bank in diesem Jahrzehnt enden, wahrscheinlich im Jahr 2024. Große Preisnachlässe seien jedoch nicht zu erwarten.

Die Studie und deren Ergebnisse finden Sie hier.
 

Mehr Menschen sind dauerhaft von Armut bedroht 

2018 lebte in Deutschland fast jede/-r Sechste (15,8 %) unterhalb der Armutsrisikoschwelle. Diese lag 2018 für einen Ein-Personen-Haushalt bei 1.040 Euro monatlich und bei einem Ein-Elternhaushalt mit einem Kind (unter 14 Jahre) bei rund 1.352 Euro.
Der Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr (17,3 %) leicht gesunken, das Armutsrisiko liegt aber deutlich über dem Niveau Ende der 1990er-Jahre (knapp 11 %). Auch verfestigen sich die Armutsrisiken. Wer einmal unter die Armutsgrenze rutscht, verbleibt immer länger in diesem Einkommensbereich: Von den Personen, die im Jahr 2018 unter die Armutsrisikoschwelle fielen, waren 88 % bereits in den vier Jahren zuvor (2014 bis 2017) zumindest einmal von Armut bedroht. Die Hälfte davon (44 %) befand sich in diesem Zeitraum vier Jahre durchgehend in diesem niedrigen Einkommenssegment.
Damit hat sich der Anteil der dauerhaft von Armut bedrohten Personen in den vergangenen zwanzig Jahren mehr als verdoppelt: 1998 betrug er noch 20 %. Das Risiko, in Armut zu leben, ist besonders hoch für Alleinerziehende (41 %), Menschen mit Hauptschulabschluss und ohne Berufsabschluss (35 %) und Menschen mit Migrationshintergrund (29 %). 

Detaillierte Ergebnisse des WZB Datenreport 2021 über ungleiche Lebensbedingungen und die Folgen von Corona  finden Sie hier.


 Auch in kleineren Städten wird Wohnen immer teurer

Dass Wohnen in Städten wie München oder Hamburg teuer ist, überrascht niemanden mehr. Aber auch in kleineren Städten haben die Mieten in den vergangenen Jahren deutlich angezogen. Das belegt eine aktuelle Auswertung des Onlineportals Immowelt. Demnach sind in 97 von 110 untersuchten Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern die Mieten im Median seit 2015 um mehr als zehn Prozent gestiegen.
Die höchsten Preise müssen Mieter in Konstanz zahlen: 12,70 Euro werden pro Quadratmeter verlangt – das sind 14 Prozent mehr als vor fünf Jahren, der höchste Wert der Untersuchung. In Tübingen müssen Interessenten im Median mit 12,40 Euro pro Quadratmeter kalkulieren – ein Plus von 27 Prozent. In Sindelfingen sind es mit 12,10 Euro sogar 30 Prozent mehr. Unter den Top Ten der teuersten deutschen Mittelstädte sind acht aus Baden-Württemberg. Auch die Stadt mit dem höchsten Anstieg aller 110 untersuchten Städte ist dort: In Aalen verteuerte sich der Quadratmeter um 43 Prozent auf 10,00 Euro.

Mehr Informationen finden Sie hier .

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